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Schlecht beraten = Von Georg Winters

Düsseldorf (ots) - Wer schlecht berät, ist schlecht beraten - so einfach lässt sich das Fazit aus der "Finanztest"-Untersuchung der Bausparkassen formulieren. Die Schlechten in der Branche zerstören das Vertrauen der Kunden und werfen das um, was die Guten mühsam aufgebaut haben. Dabei ist Beratungsqualität in Zeiten, in denen Bausparkassen so wenig wie andere Finanzkonzerne attraktive Sparkonditionen bieten, ihr einziges schlagkräftiges Argument bei Neuabschlüssen. Die Kredite sind nämlich schon seit Jahren nicht mehr billiger als die der günstigen Konkurrenz in der Immobilienfinanzierungsbranche. Wer dann noch den Versuch macht, einem potenziellen Kunden einen Vertrag mit 25 Jahren Ansparphase zu verkaufen, der ist entweder besonders dreist oder nicht bei Trost. In der Finanzbranche sind Seriosität und Vertrauenswürdigkeit das kostbarste Gut. Geht ein Unternehmen damit leichtfertig um, darf es sich nicht wundern, wenn Kunden ausbleiben. Wer das verhindern will, muss Verkäufer gut schulen oder womöglich die Provisionspraxis überdenken. Oder beides.

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