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Rheinische Post: Rubel leidet unter Putin

Düsseldorf (ots) - Der Rubel rollt, allerdings nur noch bergab. Trotz drastischer Stützungsaktionen der Moskauer Zentralbank sackt die russische Währung auf immer neuer Tiefstände. Die rein ökonomischen Ursachen dafür sind bekannt, darunter vor allem der dramatische Verfall des Ölpreises, der ein großes Loch in die Staatskasse des von Rohstoffexporten extrem abhängigen Landes reißt. Aber der wahre Verantwortliche für den dramatischen Absturz des Rubels sitzt im Kreml. Wladimir Putin hat es jahrelang versäumt, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer modernen Volkswirtschaft zu schaffen. Er hat so ziemlich in allen Bereichen genau das Gegenteil von dem getan, was man tun muss, um ein Land für Investoren attraktiv zu gestalten. Endgültig ruiniert wurde Russlands Ruf dann mit der Annexion der Krim und dem von Russland geführten, unerklärten Krieg in der Ost-Ukraine. Wer mag jetzt noch glauben, dass Russland ein international verlässlicher Partner ist? Die Rubel-Krise ist in Wahrheit eine politische Vertrauenskrise. Sie ist der Preis für Putins Abenteuer.

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