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Rheinische Post: Strafvollzugsexperte sieht Hoeneß Weihnachten daheim

Düsseldorf (ots) - Für den Vorsitzenden des Bundes der Strafvollzugsbediensteten in NRW, Peter Brock, ist klar, dass der in Landsberg am Lech seit Juni inhaftierte Uli Hoeneß die Weihnachtstage bei seiner Familie verbringen kann. Brock nahm gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) auch zu Vorwürfen eines Mithäftlings Stellung, wonach Hoeneß im Gefängnis Privilegien eingeräumt würden. Dass Hoeneß zweimal außerhalb der üblichen Besuchszeiten von Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber Besuch bekommen habe, liege in der Person Stoibers begründet. Wenn ein Ex-Regierungschef JVA-Besuch beantrage, gelten laut Brock, was Zeit und Ort betreffe, aus Sicherheitsgründen Sonderregelungen. Dass Hoeneß eine größere Zelle bewohne als andere Gefangene, hänge damit zusammen, dass er im Krankenstations-Bereich untergebracht sei, wo die Zellen generell geräumiger seien. Dass Hoeneß allein auf einer Zwei-Bett-Zelle liege, diene seiner Sicherheit, sagte der Strafvollzugsexperte aus NRW.

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