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Rheinische Post: Viren im Transitbereich

Düsseldorf (ots)

Es ist Ausdruck einer westlichen Arroganz, dass viele Europäer erst jetzt, da Ebola in Dallas angekommen ist, die Dimension der westafrikanischen Epidemie klar erfassen. Großer Gott, über Brüssel in die USA eingereist - und wann bei uns? Westafrika schien den Neunmalklugen weit weg, wie ein brodelndes Reservat, das sein Problem selbst lösen sollte, wenngleich um den Preis tausender Toter. Jetzt zeigt sich, dass das Virus auch angeblich abgeriegelten Ländern entweicht. Die ungehinderte Ausreise eines scheinbar Gesunden (der Virusträger ist, ohne zunächst Symptome zu zeigen) ruft uns die Nähe vor Augen, in der wir im globalen Dorf zusammensitzen. Liberia, Brüssel, Dallas: Das führt an unserer Haustür vorbei. Der Tag wird kommen, dass der erste Ebola-Fall - in keinem Transitbereich zuvor entdeckt und aufgehalten - in einer deutschen Praxis oder Klinik auftritt. Deshalb führt kein Weg an der Forderung der Experten vorbei: Wenn die Welt sich schützen will, sollte sie gewiss wachsam sein und Hysterie meiden. Vor allem aber muss sie Ebola vor Ort eindämmen. Dazu gibt es keine Alternative.

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