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Rheinische Post: Herausforderung Ebola

Düsseldorf (ots) - Ein unheimliches Virus zerstört Westafrika. Endlich greift jetzt die Weltgemeinschaft ein und schickt in großem Stil Hilfe. Sie kommt hoffentlich nicht zu spät. Denn je mehr Menschen erkranken, desto größer wird die Gefahr, dass sich der Ebola-Erreger im Laufe der Zeit verwandelt und noch ansteckender wird. Es ist daher kein Alarmismus, vor einem Alptraum zu warnen. Denn abgesehen von der menschlichen Katastrophe in Afrika: Ein Virus kennt keine Grenzen, und Europa ist nur wenige Flugstunden entfernt. Alle Aktionen zur Eindämmung der Seuche sind daher auch eine Vorsorge in Sachen eigener Sicherheit. Die Hilfe vor allem mit Geld zur Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation ist daher sinnvoll, reicht aber vermutlich nicht aus. Es fehlen vor Ort Tausende Ärzte, Pfleger und andere Spezialisten; im Schlepptau von Ebola breiten sich Hungersnot, Gewalt und Anarchie aus. US-Präsident Barack Obama hat recht: Die Welt weiß doch, wie sie diese tückische Krankheit besiegen kann. Jetzt muss sie beweisen, dass sie in großer Gefahr zusammensteht.

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