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Rheinische Post: Ziele der Schulpolitik Kommentar Von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots) - In der Schulpolitik regieren Union und SPD seit Jahren gegen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Die Grünen, die inzwischen auch Bildungsminister stellen, machen dies nicht anders. Etliche Umfragen belegen, dass die Bevölkerung eine zentrale Schulpolitik wünscht. So alt das Argument ist, man muss es wiederholen: Es kann nicht sein, dass Kinder und Lehrer, die von einem Bundesland in das andere ziehen, keinen vernünftigen Anschluss bekommen. In einem Land, in dem es mehr Schulformen als Buchstaben im Alphabet gibt, bedarf es zwingend ein paar zentraler Steuerungsinstrumente. Die bisherigen Versuche, mit einheitlichen Bildungsstandards eine bessere Vergleichbarkeit der Anforderungen und Abschlüsse zu schaffen, greifen nicht hinreichend. Es wäre nur gut, wenn der Bund finanzielle Anreize setzen könnte, damit die bunte Schullandschaft sich tatsächlich stärker auf die gemeinsamen Ziele ausrichtet. Dafür ist die Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern in der Schulpolitik notwendig.

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