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Rheinische Post: Kommentar
Wladimir Putins verlogenes Spiel = Von Martin Bewerunge

Düsseldorf (ots) - Im Krieg, heißt es, stirbt die Wahrheit zuerst. Im Kreml war sie längst tot, als Russland sich anschickte, die Separatisten in der Ost-Ukraine mit Waffen und militärisch geschultem Personal zu versorgen. Inzwischen sind die Lügen, die dem Westen aus Moskau dazu aufgetischt werden, derart dreist, dass man versucht ist zu lachen, wenn die Lage nicht so ernst wäre: Mal haben sich russische Soldaten über die Grenze "verlaufen", mal befinden sie sich im umkämpften Nachbarland auf "Urlaub". Seit Monaten betreibt Wladimir Putin mit seinem Lieblingsprojekt "Neurussland" skrupellose Machtpolitik. Dazu gehört das Kalkül, seine europäischen Partner unverhohlen für dumm zu verkaufen. Ein solcher Umgang ist beispiellos. Er zeigt: Dem russischen Präsidenten, den SPD-Altkanzler Schröder einst als "lupenreinen Demokraten" rühmte, geht es um knallharte Konfrontation. Deutschland und seine Verbündeten dürfen und werden sich davon nicht provozieren lassen. Schon gar nicht militärisch Aber wegschauen dürfen sie auch nicht. Deshalb bleiben harte - und wenn's sein muss härteste - Sanktionen die einzig angemessene Antwort auf Putins verlogenes Spiel. Wer etwas anderes glaubt, schaut der Wahrheit nicht ins Gesicht.

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