Rheinische Post

Rheinische Post: Verderben in Nahost

Düsseldorf (ots) - Der militärische Schlagabtausch zwischen Israel und der Hamas ist noch einmal intensiver geworden, ein Ende der Gewalt ist nicht abzusehen. Israels Regierungschef will den Gaza-Streifen solange angreifen lassen, bis von dort aus keine Raketen mehr auf israelische Städte abgeschossen werden. Es wird also noch viel Blut fließen, und es droht ständig eine Ausweitung des Konflikts. Trotzdem verhallen sämtliche Appelle und Vermittlungsangebote ungehört. Wer sollte diesen Konflikt auch schlichten? Die Amerikaner haben in der Region dramatisch an Ansehen und Einfluss verloren, und die Europäer haben in Wirklichkeit nie genug politisches Gewicht auf die Waage gebracht. Nein, eine Lösung kann nur aus der Mitte der israelischen und der palästinensischen Gesellschaft kommen. Die Palästinenser müssten sich endlich von der Führung durch die radikale Hamas befreien, die Zivilisten als Kanonenfutter missbraucht. Und in Israel muss sich endlich die Einsicht durchsetzen, dass eine Verteidigung des Status quo das Land und seine Demokratie irgendwann ins Verderben führt.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Rheinische Post

Das könnte Sie auch interessieren: