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Rheinische Post: Eon-Betriebsratschef Schomburg befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen

Düsseldorf (ots) - Der Vorsitzende des Eon-Betriebsrates, Eberhard Schomburg, befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen im Zuge von Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Demnach bekommen derzeit alle in dem Bereich Kraftwerkssteuerung tätigen Mitarbeiter Angebote, von ihren Arbeitsplätzen - teilweise sind diese in England und Schweden - an den Standort Essen zu wechseln. "Bis Ende 2014 sind davon etwa 1300 Mitarbeiter weltweit betroffen", sagte Schomburg. "Ich fürchte jedoch, dass rund die Hälfte dieser Stellen wegfallen wird - zum Beispiel, weil die Mitarbeiter das Wechselangebot nach Essen nicht wahrnehmen wollen." Die Düsseldorfer Konzernzentrale wollte die Zahlen auf Anfrage nicht bestätigen. "Die genauen Zahlen stehen noch nicht fest", sagte ein Sprecher. Hintergrund der Umstrukturierungen ist das Programm "Next Generation". Es hat zum Ziel, in Begleitung des Betriebsrates den Konzern an die Herausforderungen der Energiewende anzupassen. So sollen etwa aus den Abteilungen für konventionelle und für erneuerbare Energiegewinnung zentrale Einheiten bei der Kraftwerkssteuerung in Essen geschaffen werden, die zuvor auf die einzelnen Kraftwerke verteilt waren. Im Zuge der Umstrukturierungen wird Eon bis Ende 2015 weltweit voraussichtlich rund 11 000 Stellen streichen.

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