Rheinische Post

Rheinische Post: Ringen um die Rente

Düsseldorf (ots) - Der Kampf um das Rentenpaket fällt nicht zufällig so lang und so hart aus. Union und SPD schicken sich an, für Zusatzbelastungen in den nächsten 15 Jahren von 160 Milliarden Euro zu stimmen. Diese schwindelerregende Summe wird sich in höheren Abgabenlasten für die Bürger niederschlagen. Sozial gerecht geht anders: Steigende Sozialabgaben treffen vor allem die unteren und die mittleren Einkommensschichten. Bei der Rente ab 63 besteht zudem die Gefahr, dass sie ein falsches gesellschaftliches Signal setzt, das den Menschen im Land das Gefühl gibt, die Anforderung der längeren Lebensarbeitszeit habe sich wieder erledigt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Daher ist es richtig, dass die CDU darum ringt, die Rente ab 63 möglichst schlank zu halten. Kein einfaches Unterfangen: SPD und CSU plädieren bei verschiedenen Details für großzügigere Regelungen. Derzeit erweckt die Regierung den Eindruck, dass sich das "groß" im Namen der Koalition vor allem auf die Ausgaben und nicht auf die Zukunftstauglichkeit bezieht.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Rheinische Post

Das könnte Sie auch interessieren: