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Rheinische Post: Portigon-Chef hatte Streit mit NRW-Finanzministerium

Düsseldorf (ots) - Der überraschende Abgang des Portigon-Chefs Dietrich Voigtländer hängt offenbar auch mit einem Streit zwischen dem Spitzenmanager der WestLB-Nachfolgegesellschaft und dem NRW-Finanzministerium zusammen. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kreise des Portigon-Aufsichtsrates. Demnach forderte Voigtländer von dem Portigon-Kunden EAA höhere Preise für eine Dienstleistung, als die EAA bereit war zu zahlen. Die EAA wickelt die "giftigen" WestLB-Papiere ab und lässt sich dabei von Portigon unterstützen. Chef des EAA-Verwaltungsrates ist Rüdiger Messal, der zugleich Staatssekretär im NRW-Finanzministrerium ist. Portigon hatte den Vertrag mit Voigtländer gestern mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt. Nachfolger wird Finanzvorstand Kai Wilhelm Franzmeyer.

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