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Rheinische Post: Hilfen bei Hartz IV = Von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots)

Der Stromspar-Check für Familien, die Sozialleistungen erhalten, ist grundsätzlich eine gute Sache. Die Energieberatung und die 70 Euro für Investitionen in neue Glühbirnen oder Zeitschaltuhren bei den Stromfressern sind insbesondere für Haushalte mit sehr geringen Einkommen existenziell. Der fürsorgende Staat muss aber aufpassen, dass sich nicht eine Schere öffnet zwischen jenen, die von staatlichen Leistungen leben, und jenen, die als Geringverdiener sich und ihre Familie aus eigener Kraft durchbringen. Hartz-IV-Empfänger können neben den Stromspar-Checks die Leistungen des Bildungspakets für Kinder mit Mittagessenszuschuss, Nachhilfe und Freizeitgestaltung abrufen. Für sie gibt es auch Ermäßigungen für öffentliche Schwimmbäder und Kulturveranstaltungen. An Menschen mit Hartz-IV-Bescheid verteilen soziale Einrichtungen wie die Tafeln Nahrungsmittel. All diese Hilfen sind wichtig und richtig. In ihrer Vielfalt drohen sie aber einen Keil zu treiben zwischen die, die für wenig Lohn arbeiten und jene, die nicht erwerbstätig sind.

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