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Rheinische Post: Wie weit reicht die Geduld der Pendler? = Von Klaus Peter Kühn

Düsseldorf (ots)

Das Leben in Nordrhein-Westfalen pulsiert - in jeder Beziehung. Die Schattenseite dieser Vitalität lässt sich jeden Morgen betrachten, wenn Menschen auf überfüllten Straßen oder in überfüllten Zügen in die Zentren streben, um dort zu arbeiten oder zu lernen. Meist ist es ein sehr langsamer Strom. Ein Strom, der beständig ansteigt, wie die jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen. Und ganz so, als ob das Leben ein großer träger Fluss wäre, halten die Verkehrswege mit dieser Entwicklung nicht Schritt. Die "Schlagader des Niederrheins", die A 57, ist zwischen dem Moerser und dem Meerbuscher Kreuz ein einziges Nadelöhr, zwischen Köln und Duisburg fehlen die nötigen Gleise, um Regionalzüge im notwendigen Takt fahren zu lassen - für den Rhein-Ruhr-Express stehen vielleicht erst in den 2030er Jahre die Signale auf Grün. Nordrhein-Westfalen hat sich in der Vergangenheit zu lange zurückgehalten, als es um die Verteilung der (Bundes-)Mittel für die Verkehrsinfrastruktur ging. Das Land nimmt deutlich weniger ein als ihm nach seiner Einwohnerzahl und dem sonst üblichen Verteilerschlüssel zustünde. Damit muss Schluss sein, denn auch die Geduld der Pendler ist endlich.

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