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Rheinische Post: Todesfall in Besuchsraum: JVA-Beamte widersprechen Gefängnisleiterin

Düsseldorf (ots) - Im Fall der in der JVA Remscheid getöteten Besucherin hat Klaus Jäkel, Vorsitzender des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) den Ausführungen von Gefängnisleiterin Katja Grafweg widersprochen. Der Rheinischen Post sagte Jäkel, dass der Häftling vor dem Treffen durchsucht worden sei. Grafweg hatte gesagt, der Gefangene sei nicht durchsucht worden, bevor er den Langzeit-Besuchsraum betreten habe. Dies sei auch nicht üblich. Nur der Inhalt eines mitgeführten Beutels wurde kontrolliert. "Dies stimmt nicht", so Jäkel. "Der Gefangene wurde vorher auch körperlich intensiv durchsucht, wie es die Bestimmungen besagen." Außerdem handele es sich bei den gefundenen Gegenständen nicht um einen Radmutternschlüssel, sondern um einen so genannten Knebel, den man in der Buchbindung benutze. Der 50-jährige Häftling arbeitete in der Gefängnis-Bücherei. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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