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Rheinische Post: Ärzte-Honorare brechen ein
Kassenärztliche Vereinigung prüft Klage vor dem Sozialgericht

Düsseldorf (ots) - Die Ärzte in Nordrhein bekommen für die reguläre Behandlung von Kassenpatienten im ersten Quartal 2010 deutlich weniger Geld als im ersten Quartal 2009. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV). So bekomme beispielsweise ein Hausarzt jetzt pro Kassenpatient und Quartal 31,28 Euro, vor einem Jahr seien es noch 35,68 Euro gewesen. Damit würden die Ärzten in Nodrhein weiter benachteiligt: Ein Hausarzt in Niedersachsen erhalte etwa 38 Euro pro Patient und Quartal, sagte KV-Vorstand Bernhard Brautmeier der Zeitung. "Viele Praxen, die nur Kassenpatienten haben und keine freie Leistungen anbieten, können von den Honoraren kaum noch leben", sagte Brautmeier. Hier ständen Existenzen auf dem Spiel. Die KV hat Landesgesundheitsminister Laumann um Hilfe gebeten und prüft auch eine Klage vor dem Sozialgericht. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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