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Rheinische Post: Staus vermeiden Von MARTIN BEWERUNGE

Düsseldorf (ots) - Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper hört sich zufrieden an: In NRW werde schon auf 40 Prozent der staurelevanten Autobahn-Tagesbaustellen nachts gearbeitet gewaltig mehr als anderswo in der Republik. Das klingt zunächst nicht schlecht. Allerdings ist im bevölkerungs- und fahrzeugreichsten Bundesland gleich gewaltig mehr los als anderswo, wenn auf der Autobahn gebaut wird. Sehr anschaulich hätte Lienenkämper das am frühen Dienstag Abend auf der A 52 erleben können, wo es dem Landesbetrieb Straßen.NRW gefallen hatte, mitten im Kaarster Kreuz und mitten im lebhaftesten Berufsverkehr drei Spuren auf eine zu zwängen, weil es etwas zu reparieren galt, was weniger als eine Handvoll Arbeiter erforderte. Warum geht sowas nicht grundsätzlich nachts?, konnte man im Schein der Bremslichter auf den Lippen Tausender hinterm Steuer ablesen, die auf vier Kilometern 40 Minuten Zeit hatten, sich mit dieser Frage zu beschäftigen. Auch Lutz Lienekämper sollte nicht müde werden, sich diese Frage zu stellen. Sein Amtskollege im Bund, Peter Ramsauer, drängt zu Recht, nächtliche Zeitreserven auszunutzen. Mit 40 Prozent ist NRW zwar auf dem richtigen Weg. Aber auch dort müssten einige "Baustellen" noch schneller beseitigt werden. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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