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Rheinische Post: 192 Staaten reden über das Klima Von GODEHARD UHLEMANN

    Düsseldorf (ots) - Wird heute in Kopenhagen die Welt gerettet, weil man sich beim Stelldichein von 192 Staaten in der dänischen Hauptstadt auf verbindliche Klimaziele einigt? Wohl kaum. Wir wissen, wir können so nicht weitermachen, unseren der Umwelt, den Ressourcen zusetzenden Lebensstil auf die Spitze treiben und uns um die Zukunft der nächsten Generationen einen Teufel scheren. Ja, es gibt den globalen Klimawandel. An ihm trägt der Zeitgenosse Mitschuld. Die Diagnose wird immer wieder zitiert, doch die Vorschläge zur Therapie bleiben zu oft im Unverbindlichen stecken. Sicherlich wird es in Kopenhagen Bekenntnisse zu gemeinsamen Klimazielen geben. Und auch die Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens zwei Grad ist konsensfähig. Doch wie erreicht man das ersehnte Ziel? Da gehen die Meinungen auseinander, und da entscheidet sich, ob Kopenhagen wirklich das Gütesiegel "erfolgreich" tragen darf. Wissenschaft steht gegen Politik, denn die Politiker müssen das umsetzen, was Wissenschaftler als Medikamente zur Gesundung des Klimas verordnen. Das bedeutet massive Eingriffe in unser Leben. Muss der Flugverkehr noch zunehmen? Muss Autofahren zur Klimarettung teurer werden? Wie schaffen wir kostengünstig alternative Energiequellen? Da geht es um viel Geld, um Belastungen für die Bürger. Und um Wähler.

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