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Rheinische Post: Patienten wegen "Fangprämien" besorgt - erhöhter Beratungsbedarf bei Krankenkassen

    Düsseldorf (ots) - Der Wirbel um "Fangprämien" für Ärzte, die ihre Patienten in bestimmte Kliniken einweisen, hat bei vielen Krankenversicherten Besorgnis ausgelöst. "Bei uns melden sich Versicherte, die sich fragen, ob sie in das richtige Krankenhaus eingewiesen worden sind", sagte AOK-Chef Wilfried Jacobs der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).  Auch die Barmer Ersatzkasse sprach von einem "leicht erhöhten Beratungsbedarf". Nach Ansicht von Jacobs besteht die Gefahr, dass die Geldflüsse von Kliniken an Ärzte Krankenhäusern mit weniger guter Qualität Patienten bringen. "Die Häuser, die gute Qualität bieten, haben es nicht nötig, für Zuweisungen zu zahlen", betonte er.

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