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Rheinische Post: Neuer Datenschutz Von Gregor Mayntz

    Düsseldorf (ots) - Wer wollte es einem Unternehmen verübeln, besonders gründlich gegen die Korruption im eigenen Haus vorzugehen? Heraus kam bei der Bahn einer der übelsten Verstöße gegen Datenschutz und Arbeitnehmerrechte. Das Beispiel lässt sich übertragen auf den Alltag aller Internetnutzer und Verbraucher. Wer wollte es den Jugendlichen verübeln, offen und ehrlich miteinander auch im Netz umzugehen, wer den Kunden ankreiden, wenn sie klar ausdrücken, was sie wollen? Doch so verstreut die Versatzstücke über die Persönlichkeit jedes Einzelnen im Netz auch herumgeistern mögen  die riesigen, hochmodernen Datenstaubsauger werden immer effizienter. Was öffentlich zugängliche Personensuchmaschinen an Details über jeden Einzelnen heute zusammenbinden, dürfte manchem die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Erst recht "gläsern" macht sich der Mensch, wenn er Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Anschriften oder gar Kontonummern allzu leichtfertig preisgibt. Deshalb ist Datenschutz nicht mehr nur eine Sache, bei der der Bürger sich vor einem allzu neugierigen Staat absichern muss. Sondern auch vor eigener Sorglosigkeit.

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