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Rheinische Post: Arbeitgeberpräsident Hundt forderte bei der Kanzlerin: Sozialabgaben senken

    Düsseldorf (ots) - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat beim Krisengipfel mit Kanzlerin Angela Merkel für eine schnelle Senkung der Sozialversicherungsbeiträge geworben. "Vorrangig sind niedrigere Sozialabgaben, weil dadurch weit mehr Menschen entlastet werden als durch Steuersenkungen", sagte BDA-Präsident der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) auf die Frage, was er bei der Kanzlerlin sage. "Erstens muss der Rentenbeitrag um 0,3 Punkte auf 19,6 Prozent gesenkt werden. Zweitens muss die Regierung darauf verzichten, jedes Jahr fünf Milliarden Euro für Sozialleistungen aus der Arbeitslosenkasse abzuzapfen, die aus Steuern zu bezahlen sind. Damit kann der Arbeitslosenbeitrag auf unter 2,5 Prozent gesenkt werden. Insgesamt würden Arbeitgeber und Arbeitnehmer im nächsten Jahr um über sieben Milliarden Euro entlastet."

    Konsumschecks lehnte Hundt dagegen ab. Sie seien "kein geeignetes Mittel, um Deutschlands Wirtschaftswachstum wieder in Schwung zu bringen. Sie wirken lediglich als Strohfeuer, wie auch die Erfahrungen in den Vereinigten Staaten belegen".

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