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Rheinische Post: Landesbank-Poker Kommentar VON GEORG WINTERS

    Düsseldorf (ots) - Es sind noch gut zwei Wochen bis Heiligabend. In solch vorweihnachtlicher Stimmung kann man auch wieder den Glauben daran gewinnen, dass es den Eigentümern doch noch gelingt, Deutschlands schwerkranken Landesbanken neues Leben einzuhauchen. Lang genug hat es gedauert. Und egal, ob es nun der Druck der Brüsseler Wettbewerbshüter, die allgemeine Not der Banken oder die späte Einsicht in die Notwendigkeit von Veränderungen ist - Hauptsache, es kommt Bewegung in die Gespräche. Es gibt CDU-Ministerpräsidenten wie Rüttgers und Koch, die eine nationale Lösung suchen, und unionsregierte Länder wie Baden-Württemberg und Bayern, die offenbar ihr eigenes Süppchen kochen. Das macht die Sache nicht einfacher. Rüttgers muss Tempo machen, weil die EU der WestLB Druck macht, und gleichzeitig einen Weg finden, der den eigenen Parteigenossen im Süden der Republik nicht die Tür vor der Nase zuschlägt. Welche Rolle die Sparkassen im künftigen Landesbanken-Konzert spielen, bleibt offen. Derzeit sieht es danach aus, als wenn sich die Politik auf die Sparkassen zubewegt, denen sie so oft als Erzfeind gegenüberstand. Sollte sich da endlich eine Partnerschaft der Eigner abzeichnen?

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