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Rheinische Post: Strom ist zu teuer Kommentar VON THOMAS REISENER

Düsseldorf (ots)

Preisdiktate haben in einer Marktwirtschaft
nichts zu suchen. Auch nicht, wenn sie sich hinter einem politisch 
erzwungenen Billigtarif für Stromkunden verstecken, wie 
Verbraucherminister Seehofer ihn jetzt fordert. Zu welchem Preis 
Unternehmen ihre Produkte anbieten, müssen sie selbst entscheiden 
dürfen. Die Unternehmen tragen schließlich auch das Risiko: Sind sie 
zu teuer, laufen die Kunden davon. Sind sie zu billig, gehen sie 
Pleite. Da Seehofer nicht Unternehmer ist sondern Politiker, soll er 
sich bitteschön politischer Instrumente bedienen, wenn er den 
Strompreis senken will. Die wären in diesem Fall auch sehr viel 
wirksamer. Möglichkeit eins: Steuern und Abgaben. Sie machen 40 
Prozent vom Strompreis aus. Das hat nichts mit dem Ölpreis, mit der 
Gier der Konzerne oder dem Wetter zu tun. Diese 40 Prozent zahlen die
Verbraucher ausschließlich, weil die Politik das so will. Möglichkeit
zwei: Ordnungspolitik. Wir dulden bei den Stromversorgern seit 
Jahrzehnten ein preistreibendes Oligopol. Die Maßnahmen der Politiker
dagegen waren offensichtlich handwerklich schlecht: Es gibt auf dem 
Strommarkt immer noch zu wenig Wettbewerb. Möglichkeit drei: 
Atomkraft. Sie würde billigen Strom liefern. Darf sie aber nicht.

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