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Rheinische Post: Unions-Politiker fordern "Comeback" von Friedrich Merz

    Düsseldorf (ots) - Führende Unions-Politiker wünschen sich eine stärkere Rolle des früheren CDU-Fraktionschefs Friedrich Merz im Bundestagswahlkampf 2009. "Ich würde mich freuen, wenn er sich im Wahlkampf engagiert und öffentlich auftritt. Friedrich Merz und die Positionen, für die er steht, sind notwendig in einer Volkspartei wie der CDU", sagte Laurenz Meyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Ähnlich äußerte sich der Berliner CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger: "Friedrich Merz wird in der CDU gebraucht. Wir sollten seine Kompetenz nutzen." Friedrich Merz hatte nach einem Streit mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel 2004 das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden niedergelegt und vor einem Jahr auch den Komplettrückzug aus der Politik angekündigt. Bei einer öffentlichen Veranstaltung der Berliner CDU am Dienstagabend schloss Merz allerdings eine Rückkehr in die Politik nicht aus. Die CSU unterstützt ihn offenbar. "Merz finde ich gut. Er ist ein Konservativer. Davon kann die CDU mehr gebrauchen", sagte Bayerns Europaminister Markus Söder der "Rheinischen Post".

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