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Rheinische Post: NRW startet Offensive gegen Rechtsextremismus

    Düsseldorf (ots) - Nach dem Verbot von zwei rechtsextremen Vereinen im nordrhein-westfälischen Vlotho hat die Landesregierung von NRW eine Offensive im Kampf gegen den Rechtsextremismus angekündigt. NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post", ab sofort werde eine "Landeskoordinierungsstelle" gegen den Rechtsextremismus ihre Arbeit aufnehmen. "Wir wollen den verstärkten Aktivitäten rechtsextremistischer Parteien das geballte Engagement der Demokraten entgegensetzen", sagte Laschet der Zeitung. "Dazu brauchen wir Präventionsarbeit und breite Aufklärung." NRW hat seit 2005 insgesamt etwa 4,1 Millionen Euro zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eingesetzt, unter anderem für zehn Fußball-Fan-Projekte und für die Beratung der Angehörigen von Neonazis. Laut Verfassungsschutzbericht gibt es in NRW mehr als 4000 Menschen mit rechtsextremer Gesinnung.

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