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Rheinische Post: Telekom im Hamsterrad

Düsseldorf (ots) - Von Silke Fredrich Das Schwergewicht im Telekommunikationssektor hat oftmals die Probleme eines kleinen Hamsters. Es rennt und rennt, verändert seine Laufrichtung, aber dennoch kommt es nicht wirklich voran. Die Telekom versucht seit Jahren, ihr Image des behäbigen Beamtenapparates abzustoßen und hat mit 18 Umstrukturierungen einiges im Konzern bewegt. Die 19. Maßnahme, also die Gründung der neuen Servicegesellschaften, soll nun den entscheidenden Qualitätsschub geben. Doch trotz intensiver Vorbereitung des High-Tech-Weltkonzerns gibt es massive Probleme mit der Einführung des neuen Computersystems. Gewiss läuft eine Großumstellung nie reibungslos ab. Und natürlich gibt es trotz intensiver Vorbereitung immer Pannen. Wenn aber plötzlich mehr als 100x0e000 Kunden wochenlang auf ihren Auftrag warten müssen, ist das peinlich für einen Konzern, für den Technik zum Kerngeschäft gehört und der sie beherrschen sollte. Da nützen auch Konzernaufschreie der Empörung und Werben für Verständnis nichts. Kunden interessiert nun einmal nicht, warum es ein Problem gibt, sondern nur, dass es eins gibt. Wer zu lange warten muss, kündigt. Derzeit profitiert die Telekom nur davon, dass sie beim Wechsel ebenfalls die Schalter umlegen muss. So kommt der Kunde von einer Warteschleife in die nächste. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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