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Rheinische Post: Atom-Pannen

Düsseldorf (ots)

Von Martin Kessler
Ein Bauernopfer hat der schwedische Atomkraft-Betreiber Vattenfall
für seine beispiellose Pannenserie in Deutschland gefunden. Stockholm
entlässt den deutschen Atom-Chef und den Pressesprecher in Berlin. 
Das klingt nach ganz kleiner Lösung. Denn offenbar ist etwas faul im 
gesamten System Vattenfall. Erst der Beinahe-Unfall im schwedischen 
Forsmark, dann die Pannen in Brunsbüttel und Krümmel. Da fällt es 
auch eingefleischten Atomkraft-Freunden schwer, zur Tagesordnung 
überzugehen. Der Energieversorger Vattenfall hat das Vertrauen in die
Atomkraft unterminiert und durch Heimlichtuerei den Eindruck erweckt,
er habe etwas zu verbergen. Das Land Schleswig-Holstein sollte genau 
untersuchen, ob ein solches Unternehmen noch die Gewähr bietet, 
Atomkraftwerke sicher zu betreiben. Im Zweifel sollte das Land 
Vattenfall die Lizenz entziehen. Zumindest muss der schwedische 
Betreiber sein System so umstellen, dass solche Pannen sich nicht 
wiederholen.
Die zuerst gezeigte Verharmlosung steht in schlechter Tradition der 
Kernkraftbetreiber. Wer so fahrlässig mit den Ängsten der Bevölkerung
umgeht, braucht sich über die fehlende Akzeptanz der Kernkraft nicht 
zu wundern.

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Telefon: (0211) 505-2303

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