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Rheinische Post: NPD-Affäre - Höhler wehrt sich gegen Angriffe

    Düsseldorf (ots) - Die wegen ihres Mietvertrags mit der NDP in die Schusslinie geratene Literaturprofessorin Gertrud Höhler (66) setzt sich zur Wehr. Die Angriffe gegen sie seien "völlig unangemessen", sagte sie der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Ihren Kritikern warf sie vor: "Es geht nicht um Gerechtigkeit, es geht um Vernichtung." Sie habe inzwischen einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Höhler war von Wissenschaftsminister Pinkwart (FDP) Anfang Juni in das neue, achtköpfige Leitungsgremium ("Hochschulrat") der Universität Paderborn berufen worden. Nachdem publik geworden war, dass sie bereits im April der NPD ein Büro in ihrem Mietshaus in Zwickau vermietet hatte, forderten sowohl die Unispitze als auch Pinkwart sie zum Rücktritt als Hochschulrätin auf. Von Rückzug will Höhler derzeit aber nichts wissen. "Bis jetzt gilt, was ich gesagt habe", sagte sie der Rheinischen Post. Gemeint ist ihr Gespräch vorige Woche mit dem Vorsitzenden des Hochschulrats, Winfried Schulze. Darin hatte sie bekräftigt, im Amt bleiben zu wollen. Zugleich hatte sie eingeräumt, gewusst zu haben, an wen in Zwickau vermietet wurde.

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