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Weser-Kurier: Über Donald Trump jr. schreibt Thomas Spang:

Bremen (ots) - Eine E-Mail an Donald Trump Junior lässt den großmäuligen Sohn des Präsidenten ziemlich kleinlaut werden. Stattdessen spricht für ihn nun ein Anwalt, der sich als Vertreter von Gangstern einen Namen machte. Dieser dürfte seine liebe Not haben, den Erstgeborenen vom Verdacht des Verrats reinzuwaschen. Die der "New York Times" vorliegende E-Mail zum Treffen Trumps mit der russischen Anwältin, die ihm schmutzige Informationen über Hillary Clinton in Aussicht stellte, enthält eindeutig einen Hinweis auf die russische Regierung als Quelle des Materials. Sollte es sich um keine Fälschung handeln, wäre dies der erste rauchende Colt in der Russland-Affäre. Aber der Sohnemann brachte sich schon vor der jüngsten Enthüllung in schweres rechtliches Fahrwasser und kann sich nun nicht mehr damit herausreden, nicht gewusst zu haben, mit wem er es zu tun hatte. Trump Junior traf die russische Anwältin eindeutig mit der Absicht, Wahlkampfhilfe in Anspruch zu nehmen. Das wäre Verrat. Sonderermittler Mueller wird auf jeden Fall aufhorchen. Denn bei den strafrechtlichen Ermittlungen wegen Kollaboration mit einer gegnerischen Macht muss er den Vorsatz nachweisen.

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