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Weser-Kurier: Philipp Jaklin über die Gewerbesteuer

Bremen (ots) - In Deutschland ist zuletzt viel über mögliche Steuersenkungen diskutiert worden. Weil Wahljahr ist - und weil Bund, Länder und Gemeinden mit vielen Milliarden Extraeinnahmen rechnen können. Die Frage ist, ob nun Bürger und Unternehmen entlastet, Schulden gesenkt oder zusätzliche Investitionen in Angriff genommen werden sollten. Und was macht das kleine Bremen? Es erhöht die Gewerbesteuern. Das ist aus mehreren Gründen ein fatales Signal. Viele Bremer Unternehmen sind derzeit gut im Geschäft. Dies kann sich jedoch angesichts der Risiken, die mit dem Brexit und der Politik von US-Präsident Donald Trump verbunden sind, schnell ändern. Auch ist Bremen mit seinem hohen Anteil an Niederlassungen ausländischer Konzerne notorisch abhängig von Entscheidungen, die fernab der Weser getroffen werden. Umso mehr braucht die Stadt neue Ansiedlungen und Unternehmensgründungen. Eine Steuererhöhung schreckt Investoren ab, wo ihnen alle Türen geöffnet werden sollten. Dass Bremen beim Gewerbesteuersatz nun Hamburg als Maßstab nimmt, wird die Abwanderung von Firmen ins niedersächsische Umland noch verstärken. Achim kann sich freuen.

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