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Weser-Kurier: Über Bremens Investitionen in Bildung schreibt Sara Sundermann.

Bremen (ots) - Es wird schwer genug für Bremen, die Pflichtaufgaben im Bildungsbereich in den kommenden Jahren finanziell zu stemmen: Am Ausbau der Kita-Betreuung, auf die Eltern einen gesetzlichen Anspruch haben, führt kein Weg vorbei. Ebenso wenig am Ausbau der Schulen, die wie die Kitas eine steigende Kinderzahl aufnehmen sollen. Kitas und Schulen müssen erweitert und neu gebaut werden, und sie brauchen Personal. Allein diese absoluten Grundlagen zu garantieren, ist mit immensen Kosten verbunden. Es wird hart für Bildungspolitiker, darüber hinaus Gelder für eine bessere Qualität in den Schulen zu erstreiten, selbst wenn dies an manchen Stellen sinnvoll sein kann. Bremen hat im Vergleich zu den anderen Stadtstaaten wenig in Bildung investiert. Gleichzeitig hat man sich besonders hohe Ziele gesetzt: Wo andere Bundesländer zuerst nur einzelne Schulen dafür fit machten, Förderkinder aufzunehmen, hat Bremen die Inklusion an allen Schulen eingeführt. Und Bremen will perspektivisch nicht offene Ganztagsschulen mit einem Nachmittagsangebot für einige Kinder, sondern den gebundenen Ganztag für alle. Wenig Geld und große Ziele: Dieses Dilemma wird Bremen noch lange begleiten.

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