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Weser-Kurier: Über den Welt-Ei-Tag schreibt Justus Randt:

Bremen (ots) - Gut möglich, dass der Welt-Ei-Tag, als der der 14. Oktober ausgerufen ist, das Leben auch nicht viel besser macht. Ebenso wenig wie der stets wiederkehrende Weltnichtrauchertag oder der am Sonntag folgende Welternährungstag. Wenigstens sind sie aber Appelle, die doch nie ganz ungehört verhallen. Der Ei-Tag rückt immerhin eine massenhaft ausgebeutete Kreatur in den Mittelpunkt: das Huhn. Zwölf Milliarden Eier werden bundesweit im Jahr produziert. Immer noch großteils zum Preis unwürdiger Bedingungen der Massen-Hühnerhaltung. Männliche Küken werden als nicht verwertbar geschreddert, den überlebenden Hühnern wird nach wie vor der Schnabel gekürzt, um den Folgen haftbedingter Verhaltensstörungen vorzubeugen. Tierschützer fordern Abhilfe - und Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) hat sie versprochen. Da ist es eine gute Nachricht zum Ei-Tag, dass immer mehr Kunden mit den Füßen scharren - und abstimmen, indem sie nach Bio-Eiern verlangen, was die steigende Zahl von Öko-Eiern und solchen aus Freilandhaltung belegt. Verbraucher können die Welt verbessern. Eieresser beweisen es.

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