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Weser-Kurier: Über Hafen-Kooperationen schreibt Peter Hanuschke:

Bremen (ots) - Mehr Kooperation der deutschen Seehäfen - das wird seit Jahren gefordert. Viele Experten sehen darin das einzige Mittel, um langfristig gegenüber Mitbewerbern wie Rotterdam oder Antwerpen bestehen zu können. Denn selbst mit Fahrrinnenvertiefung von Elbe und Weser könnten die Großcontainerschiffe Bremerhaven und Hamburg nicht voll beladen erreichen. Die Lösung: Ein Großteil der Containerschiffe mit einem Ladungsvolumen von 18.000 Standardcontainern und mehr laufen den Jade-Weser-Port als einzigen deutschen Tiefwasserhafen zum Löschen an. Was Bremerhaven und Hamburg davon hätten? Ein Großteil der Ladung käme trotzdem per Feederschiff weiterhin an Weser und Elbe an, weil sich dafür einfach die vorhandene Infrastruktur bestens eignet. Ob so etwas auch irgendwann Mal in der Praxis stattfindet? Vielleicht dann, wenn hinter entsprechenden Konzepten auch alle drei Seehäfen stehen, und so Reedern ein effizienter deutscher Hafen-Standort mit drei Partnern präsentiert wird. Nur so klappt es dann auch mit der Ladung, die sich ja bekanntlich selber ihren Weg sucht. 

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