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Weser-Kurier: Kommentar von Norbert Holst zu TTIP

Bremen (ots) - Nun zerbröselt auch die politische Unterstützung. Deutschlands Vizekanzler hat sich vom Projekt verabschiedet, Frankreich fordert sogar den Abbruch der Verhandlungen, die Briten sind nach dem Brexit eh draußen. Ohnehin wächst das Lager der TTIP-Gegner in Europa, vor allem in Deutschland. Aber auch im US-Wahlkampf ist mit Freihandel kein Blumentopf zu gewinnen: Hillary Clinton und Donald Trump bleiben bei TTIP auf Distanz. Die Wahltermine könnten dem Abkommen den Rest geben. Nach dem Rennen um das Weiße Haus beginnt der Kampf um den Élysée-Palast, schließlich folgt die Bundestagswahl. In allen drei Ländern ist längst zu spüren, dass die Ambitionen, den Markt für ein Drittel des Welthandels neu zu regeln, immer mehr verpuffen.

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