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Weser-Kurier: Über Terror-Abwehr schreibt Joerg-Helge Wagner:

Bremen (ots) - Lastwagen und Baumaschinen, missbraucht als terroristische Mordinstrumente, sind nichts Neues. Im Nahen und Mittleren Osten werden sie seit Jahrzehnten für Anschläge eingesetzt. In Israel ist es jedoch kaum vorstellbar, dass ein Terrorist eine fast zwei Kilometer lange Blutspur mit Dutzenden Todesopfern ziehen kann, bevor er endlich gestoppt wird. Was also ist so katastrophal schiefgelaufen in Frankreich - einem Land, in dem ja auch seit Monaten zumindest formell "Ausnahmezustand" herrscht, also höchste Alarmbereitschaft? Dies aus der Ferne und so kurz nach dem Massaker von Nizza beantworten zu wollen, wäre anmaßend. Aber die Frage zu stellen ist notwendig. Ebenso, den Blick einmal nicht in "kritischer Solidarität", sondern hilfesuchend auf einen Staat zu richten, der sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen den Vernichtungswillen seiner Todfeinde wehrt: Israel. Wer auf den Terror nicht mit Rückzug in die eigenen vier Wände reagieren will, wird mit Einschränkungen und Kontrollen außerhalb leben müssen. Beim Fliegen haben wir uns ja auch längst daran gewöhnt.

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