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Weser-Kurier: Andreas Lesch über Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro:

Bremen (ots) - Claudio Pizarro bleibt noch ein Jahr - das ist für Werder ein wichtiges Signal. Der Wert des Angreifers lässt sich nicht nur messen, er lässt sich auch fühlen. Pizarro ist der wahrscheinlich beste 37-jährige Fußballer der Welt, aber er ist auch ein Symbol für die Größe, die Werder mal hatte. Er ist der letzte verbliebene Spieler aus den guten alten Zeiten; er verkörpert die stille Hoffnung, dass es irgendwann vielleicht mal wieder ein bisschen so wird wie damals. Pizarro wird von den nostalgisch veranlagten Bremer Fans geliebt wie kein Zweiter. Dass sie ihr Team im Schlussspurt der Saison so sensationell unterstützt haben, lag auch an ihm. Natürlich kann man bekritteln, es sei doch seltsam, dass ein Bundesligaklub, der den Wert der eigenen Nachwuchsarbeit so sehr betont wie Werder, so abhängig von einem Spieler ist, der demnächst 38 wird. Man kann aber auch loben, dass dieser Altmeister ein Phänomen ist, eine Ausnahmeerscheinung, die es in der Bundesliga selten gegeben hat. Werder wird Pizarros Klasse, seinen Ehrgeiz und seine Konsequenz brauchen. Denn diese Saison war schwer, und die nächste wird sicher nicht leichter.

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