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Weser-Kurier: Kommentar von André Fesser über Bremens Kleingärten

Bremen (ots) - Bis zur nächsten Wahl dauert es noch eine Zeit. Vielleicht geht dem Bremer CDU-Politiker Frank Imhoff deshalb so leicht über die Lippen, was sich sonst kaum jemand auszusprechen traut: Auch Bremens Kleingartengebiete kommen bei der Suche nach Bauflächen infrage. Der Gedanke liegt ja nah. Wenn man nicht nur Baulücken auffüllen will, muss man irgendwann an die Grünzüge ran - mehr als 1000 Hektar Kleingartenflächen im Stadtgebiet bieten da jede Menge Potenzial. Andererseits sind es gerade die grünen Ecken, die diese Stadt ausmachen, die Menschen locken, die urbanes und naturnahes Leben verbinden wollen. Der Kleingarten ist gefragter denn je: Stellenweise gibt es lange Wartelisten mit den Namen kleingarteninteressierter Bürger. Der Bremer, er liebt seinen Garten, das Fleckchen Grün macht für ihn Lebensqualität aus. So ist es sinnvoll, im Zuge der Überlegungen für einen Kleingartenentwicklungsplan über den Umgang mit leerstehenden Flächen nachzudenken. Wohnungsbau? Warum nicht? - allerdings mit Augenmaß. Am Ende darf es nicht so weit kommen, dass Bremen durch den neuen Plan weniger grün ist.

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