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Weser-Kurier: Über zivilgesellschaftliches Engagement in Bremen schreibt Moritz Döbler:

Bremen (ots) - Bremen hat viele Gesichter. Wohlstand und Bürgersinn, über Jahrhunderte gewachsen, zeichnen diese Großstadt aus. Für dieses Gesicht Bremens steht beispielhaft der Bürgerpark, der ab Mittwoch wieder mit einer Tombola Geld einnehmen will. Aber Bremen ist auch arm - das Land ist überschuldet, was man Straßen, Schulen und vielem anderem anmerkt. Jetzt, mit dem Zuzug vieler Flüchtlinge, und sei es nur auf Zeit, steht Bremen vor neuen Herausforderungen. Und erneut zeigt sich wie schon so oft in der Geschichte dieser stolzen Stadt, dass die Menschen gerne geben. Der Bürgerpark, die Kunsthalle, die Jacobs-Universität würden ohne große Spenden nicht existieren. Aber es geht nicht nur um Finanz-, sondern um Zeitbudgets. Die Freiwilligen und Ehrenamtlichen in den Vereinen und Initiativen geben alles und machen so vieles erst möglich. Tue Gutes und rede darüber - dieses Motto hat in Bremen allerdings keine Tradition. Dabei braucht es doch mehr bürgerschaftliches Engagement, mehr Zivilgesellschaft - mehr Beispiele und Vorbilder. Deswegen ist diese Zeitung künftig an jedem Mittwoch auf einer Doppelseite der publizistische Ort für die, die Gutes tun, die sich engagieren oder karitativ arbeiten, die spenden, die Kraft und Zeit geben, die helfen und unterstützen - und die, das auch, auf diese Weise Erfüllung finden. Wir wollen über Ideen, Orte und Menschen berichten, wir wollen Ansporn geben. "Gemeinsam in Bremen" - so heißt die neue Rubrik.

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