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Weser-Kurier: Über die Sicherheitslage in Niedersachsen schreibt Peter Mlodoch:

Bremen (ots) - Niedersachsen ist von Vorfällen wie zu Silvester in Köln bisher verschont geblieben. Auch die sonstige Kriminalität von Flüchtlingen hält sich in Grenzen; ihre Delikte fallen nach neuen Zahlen nicht mehr auf als jene von Einheimischen. Sorge muss da viel eher der erhebliche Anstieg von Attacken auf Asylbewerber bereiten. Auch wenn Niedersachsen nicht die Gewaltwelle anderer Bundesländer zu verzeichnen hat: Jeder Stein oder jeder Molotow-Cocktail ist so feige wie abscheulich. Immerhin wurden die Täter des Brandanschlags von Salzhemmendorf schnell ermittelt und bekommen jetzt auch die ganze Härte des Gesetzes mit einer Anklage wegen Mordversuchs zu spüren. Dass Niedersachsen einigermaßen gut dasteht, ist nicht zuletzt einem großen gesellschaftlichen Konsens und der vorbildlichen Hilfsbereitschaft der Bürger zu verdanken. Dies sollte jetzt nicht durch giftige Scharmützel und Schuldzuweisungen wie am Mittwoch im Landtag aufs Spiel gesetzt werden. Angesichts der riesigen Herausforderungen wäre eine verbale Abrüstung das bessere Signal. Gemeinsamkeit heißt das Gebot.

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