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Weser-Kurier: Kommentar von Wigbert Gerling über die Reform der Gesundheit Nord in Bremen

Bremen (ots) - Die Zeit läuft: Noch rund zwei Jahre, dann soll die kommunale Klinikgesellschaft Gesundheit Nord (Geno) saniert sein. Die künftige medizinische Ausrichtung spielt dabei eine zentrale Rolle - neben dem Schicksal des Neubaus an der St.-Jürgen-Straße und dem geplanten Wechsel von Beschäftigten in die Behörden. Vorletzteres und Letzteres ist und bleibt ungewiss, aber es gibt nun ein Medizinkonzept. Ist es nun eine kleine Lösung, wenn am Geno-Standort Mitte an der St.-Jürgen-Straße künftig kranke Kinder behandelt werden und damit Links der Weser etwas abgeben muss? Und wenn die Neurologie ebenfalls nach Mitte umzieht und im Gegenzug die Heilung von Hautkrankheiten an Bremen-Ost abgetreten wird? Gewiss ist in den Hinterköpfen der Planer, dass der Klinikstandort an der Züricher Straße für den Osten fraglos von großer Bedeutung ist - ebenso wie es Links der Weser für den Süden ist. Bisher sorgten regelmäßig kleinste Verschiebungen für große Proteste. Konkrete Schritte sind sinnvoller als hehre Postulate, es ist eine Reform in kleineren Dosen geplant. Aber es ist eine Reform.

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