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Weser-Kurier: Über Fleischverzehr-Risiken schreibt Hendrik Werner:

Bremen (ots) - Was die Weltgesundheitsorganisation den Verbrauchern am Montag mit Alarm-Aplomb aufgetischt hat, ist nicht neu - und doch immer wieder bedenkenswert: Regelmäßiger Verzehr von verarbeitetem Fleisch steigert das Darmkrebsrisiko. Schon seit geraumer Zeit machen Forscher Schinken, Würste und Konsorten für die Entstehung von Krebskrankheiten verantwortlich. Dass WHO-Onkologen einmal mehr warnen, sollte nur und immerhin als Mäßigungsappell verstanden werden, nicht als Aufforderung zur Abstinenz. Die wiederum kann schwer kompensierbare Mangelerscheinungen zur Folge haben. Ähnlich verhält es sich mit der x-ten Einstufung von rotem Fleisch als "wahrscheinlich krebserregend". Seit Jahren ist man hierzulande über mögliche Kollateralschäden zügelloser Fleischeslust angemessen informiert. Und doch schlagen viele Deutsche Mahnungen in den Wind. Männer zumal. Die essen im Schnitt 1092 Gramm Fleisch pro Woche; 300 bis 600 Gramm empfehlen Ernährungswissenschaftler. Um diese maßlosen Männer zu erreichen, muss der immer gleiche Befund offenbar alle Jahre wieder gestreut werden. Bevor die Krebszellen streuen.

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