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Weser-Kurier: Über den Lloydhof in Bremen schreibt Sara Sundermann:

Bremen (ots) - Die Pläne für das City-Center sind tot - der übrig gebliebene Lloydhof, den die Stadt vor allem gekauft hatte, um ihn abzureißen, wirkt kaum lebendiger. Eine tote Einkaufspassage mit Achtziger-Jahre-Flair, das ist Tristesse royale in bester Lage. Alles ist besser, als die Dinge dort so zu lassen, wie sie sind. Nun sollen junge innovative Zwischennutzer und kreative Existenzgründer aushelfen und der Passage Leben einhauchen. Von kleinen Kaffeeröstern und lokalen Lebensmittelproduzenten ist die Rede. Kreativer junger Handel, charmante Cafés zum Verweilen, das könnte die City gut gebrauchen, das hätte sie vielleicht nötiger als ein riesiges neues Einkaufszentrum. Denn niemand kann stundenlang Dauershoppen. Doch die Ideen sind aus der Not geboren. Im City-Center war keine Quote für innovative Konzepte geplant. Erst jetzt will man auf mehr Mischung setzen - dass eine kluge Mischung Orte beleben kann, hätte man früher wissen können. Ob das allerdings im alten Lloydhof-Gebäude funktioniert, ist ungewiss. Bauliche Veränderungen sind nicht geplant - aber ohne sie dürfte es schwer werden, Kunden in die Passage zu locken.

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