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Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschke über Eurogate

Bremen (ots) - Die Größenentwicklung bei Containerschiffen war in den vergangenen Jahren atemberaubend: Schiffe mit Ladekapazitäten von 18000 Standardcontainern (TEU) und mehr gehören bei einigen Liniendiensten inzwischen zum Standard - vor zehn Jahren unvorstellbar. Der Terminalbetreiber Eurogate hat sich auf diese Entwicklung eingestellt: etwa mit seinem Engagement im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven oder dem Ausbau seiner Terminals in Italien. Das Unternehmen hat 2014 einen neuen Umschlagsrekord hingelegt - maßgeblich haben dazu die beiden Standorte Bremerhaven und Hamburg beigetragen. Und auch künftig werden über diese Terminals Millionen von Containern bewegt werden - davon geht Eurogate aus. Doch ob die Boxen in erster Linie mit den Mega-Containerschiffen speziell nach Hamburg dauerhaft auch die nächsten Jahre transportiert werden, ist sehr ungewiss: Die Wassertiefe der Elbe ist nur ausreichend für eine Teilbeladung der Schiffe - daran würde laut Eurogate auch die angedachte Wassertiefe von einem zusätzlichen Meter nichts ändern. Diese pragmatische Feststellung werden die Gegner der Elbvertiefung sicherlich gerne aufgreifen. Damit könnte die atemberaubende Größenentwicklung der Containerschiffe selbst letztlich das Ende der Elbvertiefung einläuten.

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