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Weser-Kurier: Zu den neuen Terrorhinweisen in Bremen schreibt Alexander Tietz:

Bremen (ots) - Die neuen Erkenntnisse geben zu denken. Haben französische Islamisten sensible Punkte in Bremen anvisiert? Wollten sie einen Terroranschlag verüben? Mittlerweile muss man davon ausgehen, dass sie einen derartigen Plan verfolgt haben. Damit steht der Anti-Terror-Einsatz am vergangenen Wochenende in einem neuen Licht. Der Polizeieinsatz war in seiner Dimension angemessen. In der Abwägung, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, tat die Polizei gut daran, Flagge zu zeigen und die Bürger der Stadt zu schützen. Manche mögen kritisieren, dass die Behörden nur spärlich Informationen herausgeben. Immer war von "konkreten Hinweisen" die Rede. Doch öffentlich Details zu nennen, würde möglicherweise Erfolge der Polizei, der Ermittler gefährden - und damit unser aller Sicherheit. Aufgabe der Behörden ist es aber, diese Sicherheit zu gewährleisten. Vielleicht wäre es nett gewesen, die Bürger in Kenntnis zu setzen, dass Dom, Domsheide und die Synagoge bedroht sind. Doch wer freiwillig dort hingeht, wo Polizisten mit Maschinenpistolen wachen, handelt in eigener Verantwortung. Wir wurden gewarnt. Das muss genügen. Und wir sind weiterhin gewarnt. Nach wie vor besteht die Gefahr eines Terroranschlags. Ein Gefühl, mit dem wir langfristig klarkommen müssen.

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