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Weser-Kurier: Kommentar von Ralf Michel zur Bestätigung des Mongols-Verbots in Bremen

Bremen (ots) - Der Justiz in Bremen wird gerne nachgesagt, dass sie zu milde mit Straftätern umgeht. Für den Umgang mit der Rockerbande Mongols stimmt das nicht. Erst im Mai die Verurteilung der führenden Mongols-Köpfe zu mehrjährigen Freiheitsstrafen wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln, jetzt die Bestätigung des im Mai 2011 vom Innensenator verfügten Vereinsverbotes. Nicht, dass die Mongols damit endgültig von der Bildfläche verschwunden sein dürften, doch ein schwerer Schlag gegen die Rockerbande sind beide Urteile. Und das ist gut so. Sie nennen sich "Outlaw Motorcycle Gang". Klingt verwegen, ein wenig nach dem Duft von Freiheit und Abenteuer. Desperados auf Motorrädern... Und doch sind die meisten von ihnen nichts anderes als gewalttätige Schwerstkriminelle, die ihre Umgebung in Angst und Schrecken versetzen. Die in ihrer eigenen Welt leben und auch kein Hehl daraus machen, wie egal ihnen Gesetze sind. Dass ihnen jetzt mittels genau dieser Gesetze ein Riegel vorgeschoben wird, ist ein klares Signal, das deutschlandweit Beachtung finden dürfte. Noch dazu, wo es ausgerechnet aus Bremen kommt.

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