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Weser-Kurier: Zur Vorbeugung gegen Baumunfälle schreibt Justus Randt im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 10. März 2014:

Bremen (ots) - Unser Freund, der Baum, zieht mehr und mehr feindselige Blicke auf sich. Weil er unverrückbar auf seiner Position verharrt und allzu abrupten Annäherungsversuchen knallhart begegnet. Autofahrer, die es an Aufmerksamkeit fehlen lassen, bekommen das zu spüren. Der Baum verursacht die Unfälle nicht - er ist nur zum falschen Zeitpunkt an seinem angestammten Ort. Hier steht er und kann nicht anders. Mit einer Sensibilisierungskampagne will Niedersachsen die Sicherheit auf Landstraßen erhöhen. Drei Ministerien sind beteiligt. Und vier Landkreise - die zumeist eine Menge Erfahrung mit dem Phänomen haben und längst Gegenstrategien praktizieren: Sie richten Geschwindigkeitsbegrenzungen ein, kontrollieren deren Einhaltung mit Blitzkontrollen, stellen Schutzplanken auf. Verbesserte Autotechnik, Sicherheitstrainings für Fahrer - all das hilft, aber es reicht nicht aus. Wenigstens halten sich die Baum-ab-Rufe in Grenzen. Es gibt kein Vorbei an der Einsicht, dass sich nicht alle beweglichen und starren Hindernisse aus dem Weg räumen lassen. Kein Problem, solange wir uns ihnen wachen Auges und mit dem gebotenen Respekt nähern. Möge der Baum unser Freund bleiben. Klopf auf Holz.

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