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Weser-Kurier: Kommentar zu Tebartz-van Elst

Bremen (ots) - In Limburg geht es um den Repräsentationsbau eines geistlichen Würdenträgers. Und der hat offenbar auch noch in die Kassen einer karitativen Stiftung gegriffen, damit seine hohen Ansprüche an die Wohnkultur befriedigt werden können. Wenn sich das als Tatsache herausstellt - und Bischof Tebartz-van Elst hat schon einmal dafür zahlen müssen, dass er berechtigte Vorwürfe leugnete -, wäre das ein größerer Skandal als Elbphilharmonie und Flughafen BER. Nicht wegen der Summe in Euro, sondern wegen der moralischen Fallhöhe: Der Bischof ist ranghoher Repräsentant einer Institution, die Habgier und Hochmut als Todsünden brandmarkt, aber Bescheidenheit und Ehrlichkeit predigt.

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