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Weser-Kurier: Bremer FDP fordert eigenen Bundespräsidenten-Kandidaten der Liberalen

Bremen (ots) - Die Bremer FDP-Spitze hat der Bundespartei vorgeworfen, im Zusammenhang mit der Kandidatenkür für die Bundespräsidentenwahl voreilig gehandelt zu haben. "Es war von der Bundes-FPD nicht klug, auf einen eigenen Vorschlag zu verzichten", sagte der Bremer FDP-Landesvorsitzende Oliver Möllenstädt dem WESER-KURIER (Montagausgabe). Auch der Vorsitzende der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Uwe Woltemath, sprach sich für einen eigenen Kandidaten aus den Reihen der Liberalen aus. "Es ist nicht richtig gewesen, darauf zu verzichten", sagte er der Zeitung. Ein eigener Kandidat hätte der Partei Profil gegeben, argumentierten die Liberalen-Chefs des kleinsten Bundeslandes. Obwohl er dem niedersächsischen Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) die besten Chancen einräumt, die Köhler-Nachfolge anzutreten, sähe er den ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck, lieber. "Ich persönlich würde Gauck bevorzugen", sagte Möllenstädt.

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