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Pleitgen: ARD an starkem Sender im Raum Berlin interessiert

    Köln/Saarbrücken (ots) -
    
    Intendanten begrüßen Fortgang der Fusion von SFB und ORB - Umgang
    mit Personalien schadet Ansehen des öffentlich-rechtlichen
    Rundfunks
    
    Der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen hat den Fortgang der Fusion von
SFB und ORB als sehr zufriedenstellend bezeichnet. Die beteiligten
Intendanten Horst Schättle (SFB) und Hansjürgen Rosenbauer (ORB)
hatten darüber bei der ARD-Sitzung in Saarbrücken berichtet. Mit dem
künftigen Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) würden Verhältnisse
geschaffen, die einen erfolgversprechenden Start voraussehen ließen.
"Die ARD ist sehr an einem starken Sender im Raum Berlin
interessiert. Die Aussichten sind gut, dass dieses Ziel erreicht
wird", sagte der ARD-Vorsitzende. Befremdet seien die Intendanten
allerdings über die Art und Weise, wie bei den Fusionsgesprächen mit
Personalien umgegangen werde. Pleitgen bezeichnete die Begründungen,
mit denen ein qualifizierter Programm-Manager und Journalist mit
hohem Ansehen wie Hansjürgen Rosenbauer als Gründungsintendant
zurückgewiesen werde, als ungutes parteipolitisches Verhalten.
    
    Der ARD-Vorsitzende verwies auf die wichtige Rolle, die Rosenbauer
im Konzert der Intendanten spiele: "Wir haben voller Respekt gesehen,
dass er es geschafft hat, einen kleinen Sender mit sehr guten
Programmangeboten schuldenfrei aufgebaut zu haben." Der ORB bringe
mit dem Playout-Center für das digitale Fernsehangebot der
Landesrundfunkanstalten eine wertvolle Mitgift ein, auch für die ARD.
    
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