ARD Radio & TV

Struve: Neues Programmschema erfolgreich
Gute Noten für Olympia, politische Magazine und Diskussionssendungen

    München/Köln (ots) - Als erfolgreich hat ARD-Programmdirektor
Günter Struve die Neuerungen im Programmschema bezeichnet, die das
Erste zu Jahresbeginn eingeführt hat. Die Dokumentation am Montag um
21.45 Uhr werde positiv von den Zuschauern aufgenommen, so Struve bei
der Sitzung der ARD-Intendanten in München. Im Durchschnitt sahen
3,33 Mio. Zuschauer (MA: 12,0 %) die Dokumentationen. In der Spitze
erreichte "die Story: Franz Josef Strauß - ein Doppelleben" sogar
4,03 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 14,6 Prozent. Besonders
eindrucksvoll seien die Zuschauerzahlen am Dienstag. Die neue 20.15
Uhr-Serie "Um Himmels Willen" schalteten durchschnittlich 6,94 Mio.
Zuschauer (MA: 21,2 %) ein, die anschließende Serie "In aller
Freundschaft" 4,55 Mio. Zuschauer (MA 14,4 %). Die politischen
Magazine am Donnerstag um 20.15 Uhr würden von durchschnittlich 3,32
Mio. Zuschauern (MA: 10,5 %) gesehen.
    
    Struve ging auch auf die Winter-Olympiade in Salt Lake City ein.
Diese sei nicht nur in quantitativer Hinsicht ein Erfolg gewesen -
das Erste war im Februar mit einem Marktanteil von 16,1 % der
meistgesehene Sender vor dem ZDF mit 15,7 % und RTL mit 13,2 %. Auch
in qualitativer Hinsicht konnte die ARD punkten. Das Berliner Forsa
Institut habe ermittelt, dass 77 % der Olympia-Zuschauer die Berichte
aus Salt Lake City "gut und professionell gemacht" fanden, 81 %
fühlten sich dabei "umfassend informiert" und 84 % lobten die
"schönen Bilder". Neben dem Sport trugen eine Reihe eigenproduzierter
Sendungen zum guten Abschneiden des Ersten bei. Dazu gehöre die
deutsche Vorentscheidung zum "Grand Prix Eurovision" mit 8,71 Mio. -
überwiegend jüngeren - Zuschauern, der BR-Tatort "Wolf im Schafspelz"
mit 8,59 Mio. Zuschauern und der MDR-Fernsehfilm "Liebe ist die halbe
Miete" mit 7,68 Mio. Zuschauern.
    
    Die Informationsqualität der politischen Magazine und
Diskussionssendungen aus Sicht der Zuschauer wurde bei einer weiteren
Befragung ermittelt. Demnach gelten "Monitor" und "Panorama" bei
ihren jeweiligen Zuschauern als die besten Magazine. Von den
Diskussionssendungen wurden "Sabine Christiansen" und der
"Presseclub" am besten bewertet. Der Moderator mit der höchsten
Glaubwürdigkeit ist für die Zuschauer Fritz Pleitgen. In der
Kategorie "Versteht was von Politik" nannten die Zuschauer ebenfalls
den Presseclub-Moderator Pleitgen an erster Steller. Es folgen
Ruprecht Eser, Erich Böhme, Sabine Christiansen, Michel Friedman und
Maybrit Illner.
      
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