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Öffentlich-Rechtliche und Privatradios gemeinsam bei Radioplayer Deutschland

Hamburg (ots) - ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender engagieren sich gemeinsam bei Radioplayer Deutschland auf radioplayer.de. 300 Streams der Privatradioprogramme sind bereits auf radioplayer.de zu finden. Ab dem 16. Juni kommen die Streams der ARD-Radiowellen hinzu. Hörer finden den neuen Radioplayer auf www.radioplayer.de und können ab sofort die kostenlosen Apps downloaden.

Joachim Knuth, Vorsitzender der ARD Hörfunkkommission und NDR Programmdirektor Hörfunk: "Radio ist für viele Menschen ein verlässlicher Alltagsbegleiter; sie schätzen dessen Nähe, Emotionalität und Überraschungskraft. Wir freuen uns, dass wir unseren Hörerinnen und Hörern nun eine weitere Möglichkeit anbieten können, sich für die öffentlich-rechtlichen Radioprogramme der ARD zu entscheiden. Auf radioplayer.de können alle Streams jederzeit abgerufen werden - ob zuhause am Computer oder unterwegs per App. Wir wollen auf allen relevanten Ausspielwegen vertreten sein, setzen auf eine hybride Strategie, also sowohl auf Digitalradio DAB+ als auch auf das Netz."

"Radio ist das meistgenutzte Medium in Deutschland, daher ist es für Hörer und Programmacher im ganzen Land eine hervorragende Nachricht, dass ARD und Privatsender bei radioplayer.de an einem Strang ziehen. Nun können wir den deutschen Hörern das offizielle Portal aller deutschen Radiosender vorstellen", so Radioplayer Deutschland-Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth (auch Geschäftsführer Radio/Tele FFH, Hessen). radioplayer.de ist eine übersichtliche und für Hörer einfach zu bedienende Suchmaschine für Radios und deren Inhalte - auf dem PC und als kostenlose App für Smartphone und Tablets, auch auf Apple- und Android-Smartwatches. Der deutsche Radioplayer ist ebenso bei Apples "CarPlay" und "Android Auto" vertreten, Entertainment-Systeme, die zunehmend von großen Automobil-Firmen in ihre Fahrzeuge eingebaut werden.

Die ARD wird sich mit ihren Programmen auf radioplayer.de vorerst befristet engagieren. Joachim Knuth: "Wir werden uns zunächst ein Jahr lang beteiligen und dann entscheiden, ob wir dauerhaft beim Radioplayer Deutschland dabei sind. Nutzerinnen und Nutzer werden auf radioplayer.de übrigens nicht nur Livestreams der Radioprogramme hören können, sondern mittelfristig auch Zusatzangebote wie Podcasts finden."

Zunächst bieten die einzelnen ARD-Radiosender auf dem neuen Player jeweils ein Basisprogramm an. Das konkrete Angebot wird nach und nach erweitert und von jeder Landesrundfunkanstalt individuell gestaltet.

Nach britischem Vorbild ist radioplayer.de ein Portal, über das private und öffentlich-rechtliche Radioprogramme gleichermaßen per Internetstream, auf dem Smartphone und anderen internetfähigen Endgeräten abrufbar sind. Die Einzelheiten der Kooperation hatte für ARD und Deutschlandradio federführend der WDR mit der Radioplayer Deutschland GmbH verhandelt.

Für die digitale Ausstrahlung ihrer Radioprogramme verfolgen ARD und Deutschlandradio eine sogenannte Hybridstrategie. Sie sieht vor, die Programme sowohl über digitale Terrestrik (DAB+) per Antenne als auch über Internetstreaming empfangbar zu machen. Insbesondere für den mobilen Empfang in der Fläche sowie im Auto gewährleistet DAB+ einen rauschfreien und hochwertigen Klang, ohne zusätzliche nutzungsabhängige Kosten. Diese hybride Digitalradiostrategie hatten die Intendantinnen und Intendanten der ARD im Frühjahr 2010 verabschiedet und im Herbst 2014 bekräftigt.

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